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Korsische Eisenbahn

Die Eisenbahn auf Korsika

Die korsische Eisenbahn führt nur durch den nördlichen Teil der Insel.

Das Y-förmige Eisenbahnnetz verbindet nämlich nur Ajaccio mit Bastia (über Corte) und Ponte Leccia mit Calvi. Die Streckenlänge beträgt insgesamt 230 km, davon 157 km von Ajaccio nach Bastia und 73 km von Ponte-Leccia nach Calvi.

DIE GESCHICHTE DER EISENBAHN VON KORSIKA

In der Mitte des 19. Jahrhunderts plante General Conti Sardinien mit Korsika durch eine Eisenbahnlinie verbinden. Leider wurde dieses Projekt nie in die Tat umgesetzt.

Etwa zehn Jahre später, genauer gesagt 1864, ist die Rede davon, ein Eisenbahnnetz von Bastia nach Bonifacio zu schaffen, das an der Ostküste der Insel entlangführt, sowie eine Linie Porto-Vecchio

-Ajaccio, die Sartene und Propriano anfährt.

Jedoch machen die Fortschritte im Seeverkehr und die Vereinigung Italiens sowie die Einführung von Zolltarifen dieses Projekt zunichte.

Es wurde also beschlossen, den lokalen Verkehr zu bevorzugen mit dem Bau einer Bahnlinie, die Ajaccio mit Bastia verbindet.

Vier Jahre später, zu Beginn des Jahres 1868, wendet sich der Minister der öffentlichen Bauarbeiten an den Chef der Strassenmeisterei, um dieses Projekt zu verwirklichen.

Der schwierigste Teil der Aufgabe ist die Durchquerung des Vizzavona-Passes mit einer Höhe von 1161 m.

Im August 1869 unterbreitet der zuständige Ingenieur seinem Minister den Vorschlag einer Linie Bastia/Ajaccio über Golo/Corte/Vizzavona, Aleria/ Corte/Vizzavona und Porto-Vecchio/Sartene.

Allerdings setzen im folgenden Jahr die Pläne der Strassenmeisterei der Linie Bastia/Sartene/Ajaccio ein Ende .

Nach zahlreichen Unstimmigkeiten gerät das Projekt ins Stocken.

Erst 7 Jahre später, am 25. August 1877, bittet der Präfekt die Ingenieure, das Projet wiederaufzunehmen, jedoch nur auf der Linie Bastia/Ajaccio.

Ein Gesetzentwurf über den Gemeinnutzen dieser Verbindung wird also erstellt und von der Abgeordnetenkammer und dem Senat im Jahre 1878 ratifiziert.

Die Arbeiten beginnen schliesslich 1880 mit dem Durchstich von Tunnel in Bastia und Ajaccio.

Bereits 1882 wird die Bahnverbindung der Balagne als gemeinnützig anerkannt.

All diese Bauarbeiten (die am schwierigsten zu realisierenden waren das Überqueren der Pässe, darunter der Pass von Vizzavona, wo man in 906 m Höhe einen Tunnel hat bauen müssen, der Bau von Brücken und Viadukten) dauern 16 Jahre:

Am 14. Juli 1889 wird die Linie Vivario Bocogano eröffnet. Dann die Linie Plasca-Calvi am 15. November 1890 und schliesslich Vivario-Corte am 9. Oktober 1892.

Im Jahre 1930 wird die Linie Ghisonaccia-Solenzara, dann 1935 die Linie Solenzara-Porto-Vecchio eröffnet.

Leider fallen ab 1943 deutsche Truppen an der Ostküste ein und zerstören diese Zuglinie, die nie wieder errichtet wird.

DIE HEUTE ANGEFAHRENEN BAHNHÖFE AUF DER LINIE BASTIA-AJACCIO

Etwa 5mal pro Tag verkehren die Züge an folgenden Bahnhöfen dieser Strecke:

-Bastia

-Lupino

-Furiani

-Biguglia

-Lucciana

-Barchetta

-Ponte Novu

-Ponte Leccia

-Francardo

-Omessa

-Soveria

-Corte

-Poggio Riventosa

-Venaco

-Vecchio

-Vivario

-Tattone

-Vizzavona

-Bocognano

-Tavera

-Ucciani

-Carbuccia

-Mezzana

-Caldaniccia

-Ajaccio

Fahrtdauer Bastia/Ajaccio : 3h30

DIE BAHNHÖFE AUF DER LINIE PONTE-LECCIA/CALVI

Etwa 2mal am Tag rotieren verkehren die Züge an folgenden Bahnhöfen auf dieser Strecke:

-Ponte Leccia

-Pietralba

-Novella

-Palasca

-Belgodere

-Ile Rousse

-Algajola

-Calenzana/Lumio

-Calvi

Fahrtdauer Ponte-Leccia/Calvi: 2h30

Abgesehen von der nützlichen Seite dieser Zuglinie, raten wir Ihnen, diese Zugstrecke wenigstens einmal zu benutzen : Sie werden viele wunderbare Ausblicke geniessen können, die Ihnen bei einer Autofahrt nicht geboten werden, weil viele dieser Orte mit dem Auto nicht erreichbar sind.

Jetzt sagen wir Ihnen : Gute Fahrt!